AKTUELLES VON DEN VEREINEN
aus Haibach, Grünmorsbach
und Dörrmorsbach

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Mai 2017

Sängervereinigung feiert 130. Gründungsfest

Haibach. Mit einem Gottesdienst und einer Matinee feierte die Sängervereinigung ihr 130. Gründungsfest. Bereits im Jahr 1887 gründete sich in Haibach der erste Gesangverein unter der Leitung von Lehrer Uehlein und Vorstand Matthäus Find. 1903 übernahm Emil Welzbacher die Vereinsführung und leitete fast 30 Jahre lang die Geschicke des Vereins, während Lehrer Balthasar Müller den Chor führte. Nach dem ersten Weltkrieg bestand sogar eine eigene Theatergruppe, die damals mit der Aufführung von Operetten für Aufsehen sorgte. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges starb das Vereinsleben. Parallel zum Liederkranz hatte sich 1924 ein zweiter Gesangverein gegründet, die Sängerlust. Anton Albert und Vorstand Wilhelm Albert führten diesen Verein. Ein gesunder Sangeswettstreit brachte beide Chöre zu Höchstleistungen. Der Krieg bedeutete aber auch für die Sängerlust das Aus. Sofort nach dem Krieg übernahm Dirigent Willi Schöttner die Führung der Haibacher Sänger unter der neuen Bezeichnung Sängervereinigung. Nach 1957 führte über 20 Jahre lang Walter Hild den Dirigentenstab. Eine Gruppe der Sängervereinigung bildete 1962 das Doppelsextett. Lied- und Textkompositionen von Ernst Schöttner trugen zum Erfolg dieser Gruppe bei. Hilds Nachfolger war 1977 Erhard Petermann. 1999 übernahm Reinhold Rickert die Chorleitung und führt heute die Four Voices. Seit 2012 leitet Hubert Hoche den Frauenchor und den gemischten Chor.  Kinder singen seit 2003 in zwei Chören. Chorleiterinnen waren Miriam Möckl, Elke Cermak und seit 2016 Jasmin Friedt. Vorstände nach dem Zusammenschluss waren 1946 Benedikt Sommer, 1959 Eduard Wenzel, 1963 Hans Dorn, 1973 Reinhold Arnold, 1983 Rudi Brich, 1992 Otmar Kestler und seit 2001 Hubert Rückert.

Langjährige Mitglieder wurden geehrt:




75 Jahre: Josef Bergmann
70 Jahre: Friedel Aulbach, Helmut Roth und Berthold Schnatz
65 Jahre: Robert Breid und Rudi Großmann
60 Jahre: Richard Albert, Benedikt Kunkel, Edgar Maier, Franz Wurdinger und Konrad Zöller
50 Jahre: Ernst Glaser, Gerald Kunkel und Hubert Rückert
40 Jahre: Josef Glück, Rainer Blank, Gottfried Elbert, Reiner und Hans Hagenlocher, Gustav Breunig, Herbert Brönner, Harald Huber, Otmar Kestler, Erich Rachor und Adolf Wüst.



25 Jahre: Erika und Lilo Albert, Erika Bleifus, Theresia Dietrich, Bruno und Ingrid Först, Brigitte Fuchs, Johann Grein, Hermine Habel, Giselinde und Hiltrud Häcker, Rosita Hein, Rosel Hillenbrand, Maria Hock, Gitta Hofmann, Gertrud Kestler, Margit Kirchschlager, Liesel Kostka, Roswitha Kuhn, Maria Kunkel, Christa und Paula Maier, Erika Mungel, Maria Nagel, Maria Otter, Gerlidne Prößler, Helmtrud Rienecker, Inge Rückert, Roland Rudert, Hiltrud Sauer, Wiltgrud Sell und Rosa Syndikus.
 
Familienfest im Burgkindergarten
Am Sonntag, 21.05.17 fand auf dem Außengelände unseres Kindergartens wieder das alljährliches Familienfest statt. Um 14 Uhr ging es mit der Aufführung "Die kleine Hummel Bommel und ihre Freunde suchen das Glück" los.
In unserem Stück ging es darum, dass die kleine Hummel Bommel und ihre Freunde sich dabei auf die Suche nach dem Glück aufmachten.
An den einzelnen Stationen ihrer Reise erfuhren sie von den Ameisen, dass nur Arbeit und Ordnung glücklich machen, von den Marienkäfern, dass nur Schönheit, Geld und Reichtum Glück bedeuten und von den Schmetterlingen, dass nur Freiheit, Liebe und Frieden wichtig für ein glückliches Leben sind.
Mit all diesen Eindrücken stellten Bommel und ihre Freunde am Ende fest, dass das alles für sich gesehen nicht das wahre Glück sein könne. "Jetzt weiß ich es. Alles im richtigen Maß und viele Kleinigkeiten machen das Glück aus", meinte Bommel. Am Ende war Bommel davon überzeugt, dass nur sie die glücklichste Hummel sei, denn sie habe schließlich die besten Freunde an ihrer Seite.
Nach der Vorstellung ging es direkt mit Spielstraße, Tombola und Kinderschminken weiter. Alle Gäste wurden wie immer vom Elternbeirat und weiteren Eltern mit Kaffee, Kuchen verwöhnt. Bedankt aht sich die Kindergartenleitung bei Allen, die dazu beigetragen haben, dass es wieder ein schönes Fest wurde. Gefreut haben sich die Erzieherinnen über die vielen positiven Rückmeldungen zu der Aufführung.


Sänger spenden an Kirche
Zehn Monate konnten die Chöre der Sängervereinigung nicht im Jugend- und Vereinshaus ihre Proben abhalten, weil dort aus
der Sport- und Kulturhalle verbannte Sportgruppen trainierten. So bekamen die Sänger während der Sanierung der Sport- und
Kulturhalle die Möglichkeit, im Pfarrsaal der katholischen Gemeinde St. Nikolaus von der Flüe zu proben. Als Dank für das
«Kirchenasyl« und für die Möglichkeit, dass die Four Voices ihr Konzert in der Kirche spielen konnten, überreichten nun die
Vorsitzenden der Sänger Brigitte Büttner (links) und Hubert Rückert (rechts) eine Spende in Höhe von 1000 Euro an den
Haibacher Pfarrer Erich Sauer. 
 
Eine-Welt-Gruppe engagiert sich für fairen Handel
Fairer Handel seit 25 Jahren: Die Haibacher »Eine-Welt-Gruppe« hat jüngst Jubiläum gefeiert. Die zwölf Frauen stehen, unterstützt von einem Mann, jeden Freitag neben dem Rathaus und bieten fair gehandelte Waren zum Kauf an.Gerlinde Wagner erklärt, was die ehrenamtlichen Helfer bewegt: »Unsere Lieferanten bürgen für faire Bezahlung für alle Waren aus Entwicklungsländern. Unsere Kunden machen beim Kauf dreimal Freude: Die Kleinbauern und Produzenten werden für ihre Waren und ihre Arbeit gerecht entlohnt und der Erlös geht an Bedürftige in Nah und Fern.«
So gibt die Gruppe den Verkaufserlös an Langzeitkranke in der Gemeinde weiter, unterstützt mit Spenden Mutter-Kind-Einrichtungen oder Aschaffenburger und überörtliche Hilfsorganisationen. Außerhalb der wöchentlichen Verkaufszeit gibt es die Waren auch im Pfarrbüro. Dabei sind die Mitarbeiter nicht kirchlich gebunden.
Wagner: »Jeder, der mithelfen will, ist willkommen!« So bereichern einige Frauen das Angebot mit selbst gestrickten Socken oder Schals. Das Hauptangebot besteht aus Lebensmitteln wie Kaffee, Tee oder Gewürzen sowie Kunsthandwerk, das zu fairen Preisen und Konditionen wie Bio- und Sozialzuschlägen und Vorfinanzierungen importiert wird. Die Genossenschaftsidee und -praxis des Großhändlers wurde sogar 2016 als erster deutscher Beitrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
So unterstützen die Haibacher eine partnerschaftliche Handelsbeziehung mit mehr als 60 Produzentengruppen und den darin zusammengeschlossenen Zehntausenden von Kleinbauernfamilien weltweit. Neben fairen Produzentenpreisen sollen langfristige und direkte Handelskontakte gesichert werden. Den Importen aus 30 Ländern liege ein transparenter Handel zugrunde.
Die Weitergabe von sachlich fundierten Informationen über die Produzenten, deren Lebenssituation und ihre Herstellungsmethoden ist der Gruppe sehr wichtig. Wagner ist mit ihrer Gruppe damit eingebunden in einen weltweiten »fairen Handel«, der nicht nur lebensnotwendiges Einkommen sichere, sondern bewusst auf Bildung und Weiterbildung als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Menschen in vielen Regionen setze.
 

Neue Matsch-Anlage am Burgkindergarten

 

Am Freitag, 12.05.17 um 17 Uhr konnten die Kindergartenkinder endlich die neue Wasserspiel- u. Sandmatschanlage einweihen. Die Vorschulkinder haben dabei in einem Spiel rund um die neue Anlage und Liedern unsere Freude zum Ausdruck gebracht. Herr Pfarrer Sauer gestaltete die kurze Wort-Gottes-Feier mit und segnete die neue Spielanlage im Anschluss. Eltern und Vorstände waren der Einladung zu einem kleinen Sektempfang gefolgt, womit sich die Kindergartenleitung bei allen für ihre Geduld, die sie bewiesen hatten, bedankt haben.

Bereits seit 3 Jahren haben Elternbeiräte, Eltern und Vorstandschaft gemeinsam auf dieses Projekt hin gearbeitet und gespart.

Mit der Aktion "Spar-Dingsda", fing es damals an, Spenden für das neue Projekt zu sammeln. Weitere Einnahmen des Elternbeirats durch Familienfeste und Basare und eine großzügige Spende der beratenden Ingenieure Hock in Haibach konnten es schließlich im März 2016 möglich machen, das Projekt "Neue Matschanlage" in Angriff zu nehmen. Professionelle Unterstützung erhielten die Vereinsführung und der Elternbeirat dabei durch Herrn Franz Staab von der Gemeinde Haibach, der die fachkundige Planung damals in seine erfahrenen Hände nahm.

Der Baubeginn begann nur kurz darauf und Kinder, Eltern und Kindergartenleitung waren guter Dinge, dass die neue Anlage bereits im Sommer 2016 bespielt werden könne.

Doch es sollte anders kommen, denn bei letzten Grabearbeiten im Juni 2016 mit dem Bagger entdeckte ein Gemeindearbeiter unter der Erde einen Bunker aus dem letzten Weltkrieg. Damit mussten erst einmal alle Arbeiten eingestellt werden. Der Bunker wurde von allen zuständigen Stellen und Verantwortlichen gesichtet und vermessen und konnte schließlich frei gegeben und verfüllt werden. Dann kam der Winter und die Fertigstellung der neuen Wasserspiel- und Matschanlage musste zwangsläufig auf das Frühjahr 2017 verschoben werden.

Mit Begeisterung verfolgten die Kinder und Erzieher im März dieses Jahres nach langer Wartezeit, endlich die Fertigstellung der neuen Wasserspielanlage. Seither wird sie begeistert bespielt und es gab bereits den ein oder anderen nassen Socken zu vermelden.

 

Dörrmorsbacher Wanderer suchen Kräuter

 

Haibach.Dörrrmorsbach: Unter dem Thema „Wildkräuter unserer Wiesen“ lud der Wanderverein Falke zu einem Kräuterspaziergang am 6.5.17 durch Dörrmörsbachs Wald und Wiesen ein. 17 neugierige Männer und Frauen trafen sich bei Sonnenschein, um mit der Wildkräuterfee Alexandra Rothenbücher über die Auen zu ziehen. Zu erfahren waren das überlieferte Wissen der Kräuterfrauen und neue Erkenntnisse aus der Forschung. Neugierig erfuhren die Teilnehmer welch schmackhafte, heilende Wirkung und Einfluss die Urkräuter auf uns Menschen haben.

Während einer ausgiebigen Wanderung erklärte Alexandra die Wirkstoffe und Zubereitung der einheimischen Pflanzen. Mit einem Picknick und einem liebevollen, reich gedeckten Tisch überraschte uns Familie Rothenbücher. Es gab einen Einblick in die Bereiche geschichtliches, kulinarisches und aromatherapeutisches, um die so wertvollen Pflanzen, die uns in der Natur begegnen. Interessiert stellten die Teilnehmer des Wandervereins Fragen, die Alexandra fachmännisch beantwortete.

Somit ging ein gelungener Samstagnachmittag mit vielen neuen Eindrücken zu Ende.



 April 2017

O Magnum Mysterium
Geistliches Chorkonzert von „Four Voices“ Haibach mit sphärischen Klängen

„O Magnum Mysterium“ (großes Geheimnis) lautet der Titel eines Stückes des zeitgenössischen norwegischen Komponisten, Pianisten und Musikers Ola Gjeilo (geb. 1978). Zum 15-jährigen Bestehen des Chors Four Voices durften unter dem gleichnamigen Motto auch mal ungewöhnliche, unbekannte und moderne Stücke ins Programm aufgenommen werden. Es ist allerdings kein großes Geheimnis mehr, dass sich die Gruppe der Sängervereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 2002 einen guten Ruf als homogener und klanglich herausragender Chor erarbeitet hat. Von den Anfängen als „fixe Idee“ und „Projekt“  bis zur heutigen Formation mit 22 Sängerinnen und neun Sängern hat Chorleiter Reinhold Rickert mit viel Herzblut, Zeit und Wissen am Können und Repertoire des Chors gefeilt und gearbeitet.

Beim diesjährigen Konzert stand die geistliche Chormusik im Mittelpunkt. Nach einjähriger Probenarbeit konnte der Chor klassisches und modernes Liedgut präsentieren und nahm für sich in Anspruch, bei der Auswahl der Stücke „Klänge zwischen Himmel und Erde“ zu bieten. Lichtinstallationen unterstrichen den mystischen Charakter einiger Stücke.

 Eröffnet wurde der Abend à capella mit einem getragenen dargeboten Choral von Richard Farrant aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Viele seiner Stücke wurden für das englische Königshaus komponiert. John Bennett wirkte am Ende des 16. Jahrhunderts und sein Madrigal „Weep o mine eyes“ fällt in die Zeit zwischen Renaissance und Barock. Anmutig setzten die vier Stimmen nacheinander ein und flehten: “Wende dein Antlitz nicht von mir ab!“ Mit dem „Andante“ aus Bachs Violinsonate Nr. 2 zeigt die Harfenistin Sonja Fiedler ihr Können. Ihre Erfahrung, die sie auf internationalen Bühnen sammeln konnte, kam voll zur Geltung und sie entlockte ihrem Instrument zauberhafte Töne.

 „Ave Verum“, ein vertontes mittelalterliches Gebet, hat über die Jahrhunderte nichts an Bedeutung verloren und wurde von Karl Jenkins (*1944) für Chor bearbeitet. Zusammen mit der Pianistin Britta Gläser am Flügel beeindruckten die Chorsänger das Publikum und der Tenor läuft zur Hochform auf.

Die Solistinnen Brigitte Büttner und Sylvia Schramm wagten sich an Andrew Lloyd Webbers „Pie Jesu“ und intonierten sicher und sauber. Der Chor und das Klavierspiel von Gläser trugen zum Gelingen bei.

Es folgte das Stück „Café -1930“ von Astor Piazzolla. Uta Hasenstab-Kießling und Britta Gläser am Flügel harmonierten gut miteinander und ließen den argentinischen Tango Nuevo erklingen.

„Aurora borealis“ werden die berühmten Polarlichter genannt, die sich in den Wintermonaten am Himmel über Skandinavien zeigen. Früher gefürchtete Vorboten des Unheils, ziehen die bunten Irrlichter noch heute ihre Betrachter in ihren Bann. Der Norweger Gjeilo fing diese Stimmung in seinem Stück „Northern Lights“ ein. Der Chor erzeugte passende sphärische Klänge und zeigte sein ganzes Können bei diesem musikalisch anspruchsvollen Stück. Nicht weniger magisch ging es mit „O Magnum Mysterium“ weiter, ein Stück, das sicherlich zu den Highlights des Konzerts gehört. Achtstimmig hauchten die Sängerinnen und Sänger dem Werk Leben ein. Mathias Baentsch begleitete dabei feinfühlig mit dem Cello, der Altarraum wurde stimmig mit Licht und Klängen erfüllt.

Sonja Fiedler verzauberte das Publikum mit ihrer Harfe. „The Ministrel’s Adieu to his Native Land“ stammt von John Thomas (1826 – 1913), dem walisischen Harfenisten von Königin Viktoria.

Der Klassiker „Air“ von J.S. Bach wurde vom Chor à capella luftig-leicht vorgetragen und die Darbietung fand viel Anerkennung beim Haibacher Publikum. Morten Lauridsen (geb. 1943) ist der Komponist von „Sure on this shining night“ und „Dirait-on“. Beide Stücke sind vertonte Gedichte von James Agee aus dem Jahr 1934 und von Rainer Maria Rilke. Beide Stücke ließen viel Platz für Interpretationen, welche vom Chor sehr gut umgesetzt wurden. Die Stimmen waren ausgewogen, der Chorklang rund und voll.

„En Bateau“ heißt das träumerische Stück Claude Debussys und schickte Uta Hasenstab-Kiesling und Britta Gläser in Gedanken auf Reisen gehen.  Die Musikerinnen beweisen klangvoll ihr Können als eingespieltes Duo. Das Konzert fand seinen Abschluss abermals mit einem Stück von Gjeilo („The Ground“) und der Chor hinterließ – nicht nur mit dem letzten Werk – bleibenden Eindruck beim Publikum.

Alle Beteiligten werden durch langanhaltenden Applaus vom Publikum belohnt.

         

        

                

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Februar 2017

Hawisch Helau! 

 

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden!

 

Januar 2017

Spessartverein spendet Erlös des Weihnachtsmarktes

Eine Spende in Höhe von 2000 Euro konnten Doris Brönner (links) und Heidrun Schmitt (rechts) von der Nachbarschaftshilfe Vis-à-Vis nun entgegennehmen. Der Spessartverein stellte diese Summe aus dem Erlös seines Adventszauber-Weihnachtsmarkts zur Verfügung. Dietmar Kempf-Blatt und Karin Plängsken (Zweiter und Dritte von rechts) überreichten das Geld. Dem Spessartverein sei es eine »Herzensangelegenheit« gewesen, die Initiative zu unterstützen. Die 14 Ehrenamtlichen der Initiative haben 2016 in 1220 Stunden hilfsbedürftige Personen im Ort unterstützt. Gespräche, Vorlesen, Begleitung bei Spaziergängen oder zum Arzt, zum Einkaufen und zu Behördengängen, Fahrdienste und Entlastung von pflegenden Angehörigen. Dietmar Kempf-Blatt

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Dezember 2016

Junge Wanderer ausgezeichnet

Auch in diesem Wanderjahr konnte der Wanderverein Falke e. V. Dörrmorsbach den jüngsten Mitgliedern für ihr engagiertes Mitlaufen einen Preis überreichen. Es ist heutzutage nicht mehr einfach, Jugendliche in diesem Alter vom PC oder Spielkonsole wegzulocken und eine Wanderung duch unseren schönen Spessart in Gemeinschaft eines Vereins zu unternehmen.
Auf jeder Tour entdecken nicht nur die Kids, sondern auch alle aktiven Wanderer immer etwas Neues. Einen Baum, der aussieht, als ob er sich mit einem anderen ganz fest umschlungen hält, Blindschleichen zum Anfassen, Pilze zum Sammeln und Esssen, Wolken, die durch ihre Form die Fantasie anregen und einen regen Austausch zwischen Jung und Alt.

Für sechsmaliges Mitwandern erhielten unsere Jugend auf einer Wanderung nach Schweinheim eine Kinokarte.
Auf dem Bild von links nach rechts Lasse Münzner, Marius Hollerbach, Fynn Münzner, Nena Hollerbach und Robin Kunkel.
Unter großem Beifall der Erwachsenen überreichten die beiden Vorsitzenden Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel den Kids den Gutschein und ermutigten diese, auch im kommenden Wanderjahr wieder fleißig mit zu wandern. Ihr Jugendabzeichen für zehn Wandertouren erhalten sie auf der Jahreshauptversammlung.

 

 

 

 

 

 

Grünmorsbacher Adventsmarkt ist idyllisch

„Auf dem Weihnachtsmarkt, da ist es schön, da kann man tolle Weihnachtssachen seh´n!“ Mit dem Lied von Volker Rosin starteten die Kinder vom Grünmorsbacher Kindergarten den elften Grünmorsbacher Adventsmarkt und wurden dafür vom „Nikolaus“ belohnt. Das Ambiente zwischen alter Kirche und Schulhaus in Grünmorsbach nutzt der Feuerwehrverein gerne, einen kleinen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt aufzubauen. Am Samstag und Sonntag war die Krippenlandschaft der Mittelpunkt, die Ziegen aus dem Haibacher Wildpark belebten die Stallszene. Vorsitzende Ellen Kaiser begrüßte die vielen Gäste, die schon am frühen Nachmittag gekommen waren und Bürgermeister Andreas Zenglein durfte den Markt offiziell eröffnen. Weitere Höhepunkte des Rahmenprogrammes waren am Samstagabend das Bläser-Quintett des Ensembles "Klassik in Blech" und am Sonntag der Liedervortrag der Kinder der Hortgruppe aus dem Marienkindergarten. In den Buden und im Schulhaus zeigten Hobbykünstler ihre Werkstücke, Drechselarbeiten und Holzschmuck war zu sehen, selbstgebastelte Weihnachtskarten und Strickwaren, Malerei und Schmuck. Auch ein „Holzkünstler“ war dabei, der mit seiner Motorsäge aus Baumstämmen Figuren schnitzte. Viele Kerzen erfüllten den Schulraum mit ihren Düften. Natürlich durften der Glühwein und der Kinderpunsch– stilvoll in der alten Kelterei zubereitet – nicht fehlen. Den Erlös des Marktes will der Feuerwehrverein dem Kindergarten und der Hortgruppe spenden.

November 2016

Adventskonzert stimmt auf Weihnacht ein

Mit einem Lächeln - so wie es Marion Loch in ihrer Weihnachtsgeschichte vorausge­sagt hatte - haben die Besucher das Adventskonzert der Haibacher Vereinsgemein­schaft am Sonntagabend verlassen. Ein kleines Lächeln ging in ihrem Gedicht auf die Reise - und steckte alle an. Als Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit organisierte die Vereinsgemeinschaft (VG) zum 38. Mal das Konzert am ersten Adventssonntag. »Weihnachten ist kein Zeitpunkt und keine Jahreszeit, sondern eine Gefühlslage«, zitierte der VG-Vorsitzende Peter Amrhein den früheren amerikanischen Präsidenten Calvin Coolidge in der Haibacher Kirche. Die musizierenden Gruppen hatten ein stimmungsvolles Programm gestaltet. Nach der »Gigue« von Georg Friedrich Händel, gespielt von Wolfgang Schöttner an der Orgel, stiegen die Kinder der Sängervereinigung mit ihrer neuen Chorleiterin Jasmin Friedt ein. Sie besangen »dicke rote Kerzen« (von Rolf Krenzer und Detlev Jöcker) und forderten auf, »nicht nur zur Weihnachtszeit« (aus dem Musical »Als würden die Sterne singen« von Gertrud und Dirk Schmalenbach) jederzeit zur Liebe bereit zu sein. Im Lied »Du bist der Weihnachtsmann (Stefan Pleß) beschrieben sie die Arbeit des Geschenkebringers.Ihren ersten Auftritt vor Publikum hatte die Bläserklasse der Grundschule, verstärkt von Jugendlichen des Musikvereins Edelweiß. Bei »Morgen kommt der Weihnachtsmann«, »Jingle Bells« und »Alle Jahre wieder« zeigten sie, was sie seit Schuljahresbeginn schon gelernt haben. Eine feste Größe in den Adventskonzerten ist Sängerin Agnes Völkl. Mit Wolfgang Schöttner an der Orgel trug sie dieses Mal »Tollite hostias« von Camille Saint-Saens vor. Das Orchester der Edelweiß-Musikanten hatte einen Choral von Walter Tuschla mitgebracht, spielte dann »Tears in Heaven« und »One moment in Time« von Albert Hammond. Mit »what a wonderful world« von Bob Thiele und »Happy New Year« von Anderson wiesen sie schon auf die kommende Zeit hin. Unter der Leitung von Hubert Hoche sangen die Frauen und Männer der Sängervereinigung unter anderem »Immer, wenn es Weihnachten wird« von Norbert Wallner und »Hört der Engel frohe Kunde« von Franz Liszt. Reinhold Rickert führte die Sänger der »Four Voices« beim »Leise rieselt der Schnee« (Wolfgang Lüderlitz), bei den »Carol oft he Bells« von Peter Wilhousky und im Lied der »Weihnachtsglocken« von Joseph Kanz. Am Ende des Adventskonzerts trugen die (fast) achtjährige Antonia Steger und die Erwachsenen Claudia Freund, Angelika Staab und Agnes Völkl Szenen aus der Märchenoper »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdink vor. Wie jedes Jahr entließ das gemeinsam gesungene »Macht hoch die Tür« die Besucher in die Adventszeit.

  

Adventsmarkt im Knochengarten

Einen sehr familienfreundlichen Waldweihnachtsmarkt konnten am ersten Adventswochenende viele Besucher der Kinder-und Jugendfarm Knochengarten in Haibach erleben. Während Mama, Papa und Großeltern Gestricktes, Getöpfertes, Gehäkeltes, Lampen aus Holzfurnier, Schmuck und Adventsdeko bestaunten, konnten die Kinder frei im Gelände spielen und in den Blätterhaufen Versteck spielen. Es gab leckere Waffeln, tollen Kinderpunsch von unseren Junior-Knochengärtnern Silas und Tom aus der Gulaschkanone, knusprige Pizza, Adventsbratwurst und Glühwein. In diesem Jahr stimmten die Hawischer Buchfinken unsere Besucher wieder auf die besinnliche Zeit ein. Nach deren Auftritt gab es etwas ganz Besonderes: Die Haibacher Musikschule Böhme verwöhnte die Ohren mit weihnachtlicher Musik, sei sie gesungen, gezupft, geflötet oder getrommelt worden. Viele Kinder durften ihr Können zeigen und alle waren sehr begeistert und angetan. So kann nun der Knochengarten in seinen Winterschlaf fallen und im März 2017 ausgeruht wieder bespielt und besucht werden.

 

„Löschhaie“ besuchen die Stadtfeuerwehr

Im Sommer 2016 wurden die „Löschhaie“ gegründet, die Kinderfeuerwehr in Haibach. Die Gruppe für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Spiel und Spaß die Welt der Feuerwehr kennen zu lernen. So stehen alle drei Wochen immer samstags vom 15.00 bis 16.30 Uhr Wasserspiele, Erste Hilfe, Brandschutzerziehung, Wanderungen oder Ausflüge auf dem Programm. Ein Team von bis zu zehn Betreuern steht bereit, damit es niemals langweilig wird. Am 12. November war es so weit für ein echtes Highlight: Die Löschhaie starteten mit dem Bus Richtung „Ständige Feuerwache Aschaffenburg“. Schon auf der Fahrt mit Busfahrer Jürgen waren alle nervös und gespannt auf die Feuerwehrautos, die es in Aschaffenburg wohl gibt. Die Feuerwehrkameraden Florian und Andreas, die aus Haibach kommen und bei der Feuerwehr Aschaffenburg als Feuerwehrmänner arbeiten, begrüßten die 24 neugierigen Mini-Brandschützer. Nach einer kurzen Erklärung über die Feuerwehr Aschaffenburg mit ihren Standorten folgte endlich der Höhepunkt: Der Rundgang durch die Wache mit der Besichtigung der Fahrzeuge und Räumlichkeiten. Große Augen bekamen die Löschhaie beim Betrachten der Atemschutzstrecke und beim Einstieg ins Rettungsboot. Wer Lust hat bei den Haibacher Löschhaien mitzumachen, kann sich auf www.ff-haibach.de/index.php/kinderfeuerwehr informieren. Leider gibt es aber bereits eine Warteliste.

  

Jugendabzeichen bei der Edelweiß

 

Die Haibacher Edelweiß-Musikanten feierten ihren Cäcilientag. Nach der hl. Messe in der Bruder Klaus Kirche, welche durch den Musikverein unter der Leitung von Burkard Wenzel musikalisch gestaltet wurde, waren die Vereinsmitglieder, Musiker sowie die Eltern der Schüler zum gemütlichen Beisammensein im Haibacher Fußballheim eingeladen. Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen der Jungmusiker. Sie konnten für ihre erfolgreiche Absolvierung der Jungmusiker-Leistungsabzeichen (JMLA) durch den Vizepräsidenten des Blasmusikverbandes Vorspessart, Frank Geibig geehrt werden. Selina Miksch (Klarinette) erhielt das Silberne, Paul Brand (Trompete), Frederick Hils (Trompete), Lea Sattler (Trompete) und Louis Wenk Schlagzeug erhielten das Goldene JMLA. Musikalisch gestaltet wurde der Abend von der Jugendkapelle sowie den beiden Bläserklassen unter der Leitung von Yvonne Büttner. Der erste Vorsitzende berichtete von den ersten Auftritten der Bläserklassen zum Beispiel dem Schuljahresabschlusskonzert, bei der `Hawischer Kerb`, dem Martinszug sowie dem bevorstehenden Adventskonzert in der Haibacher Kirche, wo die Kinder vorführen konnten und können, was sie in der kurzen Ausbildungszeit schon alles gelernt haben. Die Begeisterung der Kinder zeigte, dass es ihnen großen Spaß macht, mit anderen zu musizieren. In diesem Zusammenhang bedankte er sich wiederum für die großzügige Unterstützung bei Maria und Peter Otter zur Instrumentenbeschaffung. Weiterhin wird natürlich auch weiterhin die Möglichkeit zum Musikunterricht für interessierte Kinder und Jugendliche angeboten. Auf dem Bild zu sehen sind von links nach rechts: 1. Vorsitzender Robert Aulbach, Frederick Hils, Paul Brand, Luis Wenk, Lea Sattler, Selina Miksch, Vizepräsident des Blasmusikverbandes Vorspessart Frank Geibig

 

 

Vereinsgemeinschaft: Amrhein stellt Amt zur Verfügung

Die Vereinsgemeinschaft Haibach (VG) muss sich nach einem neuen Vorsitzenden umsehen: Er werde das Amt 2017 nach zwölf Jahren zur Verfügung stellen, kündigte Peter Amrhein in der Vollversammlung an. Als Alternative wird derzeit eine andere Struktur erwogen, bei der mehr Funktionen auf die Mitgliedsvereine übertragen werden. Das Programm für das Adventskonzert steht, wie Amrhein in der Versammlung bekannt gab. Mit der Blaskapelle Edelweiß und der Sängervereinigung, mit Wolfgang Schöttner und der Lesung einer Weihnachtsgeschichte sei »ein Abend für alle Geschmäcker« zu erwarten.
In vollem Gange seien die Vorbereitungen für das Dorffest am 8. und 9. Juli im nächsten Jahr, berichtete VG-Geschäftsführer Benedikt Kunkel. Vier Treffen des Arbeitskreises mit Gemeinde und Sicherheitsdienst hätten schon stattgefunden. Neben einem Ritterlager an der Alten Kirche werde das »Wellenkipperschubkarrenrennen« wieder eine Attraktion sein. Vorsitzender Amrhein appellierte an die versammelten Vereinsvertreter, am 28. Februar mit der Teilnahme am Faschingszug für ihre Vereine zu werben.

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 Haibacher Straßenbuch erschienen

 Wo war die Vertretung der vereinigten Margarinewerke? Wo hatte die »Geschärr-Maria« ihren Laden? Wo stand das Gasthaus »Spessart­blick« Und: Wo war der »Irak«? Antworten gibt das neue Straßenbuch des Haibacher Heimat- und Geschichtsvereins.
Obwohl schon das zehnte Buch des Vereins, sei es doch wieder etwas ganz Besonderes, betonte Vorsitzender Dieter Hock bei der Präsentation. Marliese und Claus Hock sorgten für die musikalische Umrahmung, Gäste aus der Kommunalpolitik und der Wirtschaft zeigten durch ihren Besuch der Veranstaltung die Bedeutung des Buchs weit über Haibach hinaus.
So stellte Unterfrankens Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel in seinem von Bürgermeister Andreas Zenglein übermittelten Dank heraus, dass das Buch in seiner Art einmalig in Unterfranken sei. Zenglein sprach seine Bewunderung aus, wie der Heimat- und Geschichtsverein die 46 Kilometer der 156 Straßen beschrieben hat. So seien nicht nur die Straße selbst bis in alle Einzelheiten wie Lage, Topografie und GPS-Daten erfasst. Besonderen Wert hätten die Autoren darauf gelegt, das Leben der Menschen in den Straßen zu beleuchten, wozu die vielen Bilder beitrügen.
Kreisheimatpfleger Michael Rosner (Johannesberg) bezeichnete das Buch als beispielhaft und rief die Gemeinden dazu auf, schon bei der Namensgebung einer neuen Straße auf deren Charakter zu achten. Peter Amrhein, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Haibach, gab dem Buch einen besonderen Wert: „Hier finde ich mich selbst auf jeder Seite wieder, hier ist Heimat!“ Auch Hermann Fuchs vom Geschichtsverein Bessenbach sprach seine Bewunderung aus.
Es ist ein Nachschlagewerk entstanden, das auf 736 Seiten viel Wissenswertes bereithält. Mehr als 10 000 Arbeitsstunden haben die 50 Mitarbeiter in das Projekt gesteckt. Federführend waren Bernhard Allig, Albin Blatt, Peter Völkel und Werner Arnold. Alle Straßen und Wege werden nach dem gleichen Schema präsentiert: Lage im Ortsplan, Flurnummer, GPS-Daten, Straßenlänge, Beschreibung des Namens, Baujahr, Topographie, Erschließung, Bebauung, Gewerbebetriebe, Gaststätten und Besonderheiten. Sagen rund um die Straße, Zeichnungen, Karten, Zeitungsausschnitte und Handschriften ergänzen die Beschreibung. Mehr als 900 grafische Elemente wurden eingearbeitet. Zusätzlich lassen Anekdoten den Charakter der Straßen erlebbar werden.
Dem Hauptkapitel vorangestellt sind Abschnitte über Verkehrsverbindungen wie Postroute, Heer- und Handelsstraße, Bundes- und Staatsstraße. Auch Verknüpfungen mit Nachbarorten sowie Wald-, Feld- und Flurwege werden behandelt. Themen weiterer Kapitel sind: Baugebiete, Technik unter der Straßendecke (Wasserversorgung, Strom, Breitbandkabel) und Gemarkungen. Auch den Steinbrüchen, sowie den Sand- und Lehmgruben ist ein Abschnitt gewidmet, ebenso dem Wandel in der Landwirtschaft und der Haibacher Natur.
Das Buch „Haibacher Straßen“ ist für 36 Euro bei Vereinsmitgliedern, im Rathaus, der Haibacher Buchhandlung, der Hirsch-Apotheke und bei Schreibwaren-Aulbach zu erhalten.

 

So stand es im Main Echo:

Drei Pfund Haibacher Historie
Geschichte: Heimatverein präsentiert am Samstag sein Straßenbuch - Dreieinhalb Jahre Arbeit für 736 Seiten

Drei Pfund schwer, 736 Seiten dick, dreieinhalb Jahre Arbeit, Auflage 750: Der Haibacher Heimat- und Geschichtsverein hat das Buch »Haiba­cher Straßen« druckfrisch auf dem Tisch. Am Samstag wird es präsentiert. Die Idee zum Buch stamme von Mitglied Carsten Pollnick, so Dieter Hock, Vorsitzender des Geschichtsvereins. Pollnick habe vor einiger Zeit ein Manuskript über Haibacher Straßennamen vorgelegt; darin sei er auf die Namensgeber der Straßen eingegangen. Die Gemeinde habe das Schriftstück an seinen Verein weitergegeben, sagt der 59-jährige Hock.
Ein Straßenbuch mit Fotos und vielen Infos - dieses Ziel habe man daraufhin ausgegeben und ein Team gebildet. Mehrere Zehntausend Arbeitsstunden hätten die gut 50 Mitarbeiter ins neue Buch gesteckt, betont der Vorsitzende. Federführend seien die Mitglieder Bernhard Allig, Albin Blatt und Peter Völkel gewesen.
Beim Gespräch im Domizil des Geschichtsvereins neben dem Rathaus blättert Blatt in dem Buch. Von »Adenauerring« bis »Zur Holzwiese«: Herzstück des Werks ist das mehrere Hundert Seiten starke Kapitel über die Haibacher Straßen - 156 Stück. Damit ist jede Straße in Haibach und seinen Ortsteilen Grünmorsbach und Dörrmorsbach beschrieben.
Die Straßen werden nach einem Schema präsentiert: Lage im Ortsplan, Flurnummer, GPS-Daten, Straßenlänge, Beschreibung des Namens, Baujahr, Topographie, Erschließung, Bebauung, Gewerbebetriebe, Gaststätten et cetera.
Freilich dürfen Sagen, Zeichnungen, Karten, Zeitungsausschnitte und Handschriften nicht fehlen - insgesamt 976 grafische Elemente. Und Anekdoten gibt’s, die den Charakter der Straßen erlebbar werden lassen.
Der 62-jährige Autor Blatt verweist zum Beispiel auf die Wenzelgasse. Die Anwohner seien sich schon immer ihrer Tradition bewusst gewesen, war ihre Gasse doch ein Bindeglied zwischen den beiden Teilen des Haibacher Altorts. Dieser Besonderheit verliehen die Wenzelgasse-Bewohner früher dadurch Ausdruck, dass sie einen eigenen »Bürgermeister« wählten - natürlich nicht in Konkurrenz zum richtigen Rathaus-Chef. Im Buch ist dazu ein »Wahlplakat mit Ergebnis« abgebildet.
Breiten Raum nimmt die Würzburger Straße ein, die Haibacher Ortsdurchfahrt (heute Staatsstraße 2312). Im Volksmund wird sie »Schosse« (Chaussee) genannt. Aufgeschrieben sind Erinnerungen der Kinder, die an der Chaussee spielten.

Begegnung mit US-Soldaten

Da geht es um erste Begegnungen in den Nachkriegsjahren mit US-Soldaten, die an der Straße entlang marschierten; dazu die Fahrzeugkolonnen mit Panzern der US-Army auf dem Weg von Aschaffenburg in Richtung Spessart. Kinder, die den Soldaten winkten und »Hello« oder »Chewing Gum« zuriefen - und die daraufhin Marschverpflegungsdosen mit Keksen, Marmelade, Kakao, Erdnussbutter und Pulverkaffee zugeworfen bekamen. »Ess- und Trinkbares, das wir sonst kaum bekamen«, heißt es im Buch. Diesem Hauptkapitel vorgespannt sind Abschnitte über Verkehrsverbindungen wie Postroute, Heer- und Handelsstraße, B 8. Auch Verknüpfungen mit Nachbarorten sowie Wald-, Feld- und Flurwege werden behandelt. Themen weiterer Kapitel: Baugebiete; Technik unter der Straßendecke (Wasserversorgung, Strom, Breitbandkabel); Gemarkungen. Selbst den Steinbrüchen sowie den Sand- und Lehmgruben ist ein Abschnitt gewidmet. Ebenso dem Wandel in der Landwirtschaft und dadurch in der Natur.
Albin Blatt ist Grünmorsbacher und hat, wie er sagt, seit 20 Jahren Infos über Straßen aus seinem Heimatdorf gesammelt. Das sei für ihn die Recherche-Basis des Buchs gewesen. Hock betont das Archiv seines Vereins - unter anderem mit 14 000 Fotos. Gemeindearchiv, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Vermessungsamt, Staatliches Bauamt, Erzählungen von älteren Menschen aus Haibach, mitunter das Internet: Das waren die Hauptquellen fürs Straßenbuch, so die Macher.

 Für Geschichte sensibilisieren
»Ich möchte die Haibacher Geschichte so gut es geht dokumentieren«, sagt Blatt, der bereits an einem neuen Thema arbeitet: die Geschichte der Grünmorsbacher Häuser und deren Bewohner. Vorsitzender Hock: »Uns geht es darum, die Leute für die Geschichte ihres Dorfs zu sensibilisieren.« (Matthias Schwind
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 Stichwort: Heimat- und Geschichtsverein Haibach

Der Heimat- und Geschichtsverein Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach wurde 1997 gegründet und hat derzeit gut 200 Mitglieder, so der Vorsitzende Dieter Hock. Das neue Buch über die Haibacher Straßen wurde nach Angaben des Vereinsvorsitzenden finanziell von der Gemeinde, dem Bezirk und weiteren Sponsoren unterstützt. Es sei Band 10 der Veröffentlichungen des Vereins. Schriftwerke gibt es beispielsweise über die Ketzelburg (vom Verein ausgegraben), die Brunnenstube (vom Verein restauriert), die Geschichte der Post in Haibach, über Kirchen und über Mundart.
Derzeit, so Vereins-Chef Hock, sind Vorarbeiten an einem Buch über Haibacher Gefallene im Gang. Zudem richteten Mitglieder die Vereinsräume her - im kommenden Jahr werde der Verein 20 Jahre alt, außerdem stehe das Dorffest an, das die Haibacher alle fünf Jahre feiern. (Matthias Schwind)
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Haibach unterstützt die Fitness seiner Bürger
Ehrungsabend: Zahlreiche Sportler ausgezeichnet - Dieses Jahr 92 000 Euro Unterstützung für Vereine

Zahlreiche Sportler hat der Haibacher Bürgermeister Andreas Zenglein am Freitagabend beim Ehrenabend der Gemeinde ausgezeichnet. Ganz nach dem Motto „Einen gesunden Geist gibt es nur in einem gesunden Körper“ betonte er, wie wichtig Fitness sei, um besser mit Stress zu­rechtzukommen und motivierter an die Aufgaben des Alltags heranzugehen.Junge Sportler Aushängeschild
Das auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene Angebot der Vereine bekämpfe die vorherrschende Bewegungsarmut in diesen Altersklassen. Daneben seien die erfolgreichen jungen Sportler auch Aushängeschilder für die jeweiligen Vereine und darüber hinaus auch für Haibach. Auch die Gemeinde wolle die Fitness ihrer Bürger unterstützen. Die Vereine würden jährlich mit freiwilligen finanziellen Leistungen unterstützt, in diesem Jahr mit fast 92 000 Euro. 5778 Euro davon wurden an diesem Abend verteilt. Geehrt wurden Sportler aus dem Bereich Tischtennis, Kegeln, Faustball, Ausdauersport, Ringen, Schwimmen sowie Sportschützen. Zu den herausragenden sportlichen Leistungen ist das 50-malige »Zwölfern« von Otto Kunkel vom Wanderverein »Falke« Dörrmorsbach zu zählen. (Dietmar Kempf-Blatt)

 Es wurden geehrt:

Wanderverein „Falke“: Otto Kunkel  (50 mal gezwölfert)

 TSV Grünmorsbach Abteilung Tischtennis: Siegfried Roth (Bayerischer. Senioren-Einzelmeisterschaft, 3. Platz, AK 75); 1.Jugendmannschaft (Meister der 2. Bezirksliga) mit Clemens Splanemann, Moritz Kopp, Lars Vorbeck, Jonas Geiss, Vinzenz Rossmeier; Trainer: Eric Hildebrand

 TV Haibach Abteilung Kegeln: Gerda Ott (2. Deutsche Meisterin, 2. Hessische Meisterin mit der Mannschaft des KV Aschaffenburg); 2. Herrenmannschaft (Meister der Bezirksliga) mit Heribert Biewer, Jürgen Sauer, Frank Sauer, Philipp Glanz, Manfred Haberkorn, Armin Reis

 TV Haibach Abteilung Faustball: Hallenrunde U 18 weiblich (Bezirksmeister, 3. Bayerischer. Meister) mit Danielle Schüßler, Julia Rickert, Lea Schlauersbach, Emelie Greb, Larissa Greb, Theresa Schmitt, Vera Prakesch; Trainer und Betreuer:  Elena Först

 Feldrunde U 12 m (Bezirksmeister, 1. Der Bezirksliga, 2. Bayerischer Meister, 17. der Deutschen Meisterschaft) mit Marco Bayer, Fabio Duschka, Leonie Kruschina, Jan Find, Johanna Nüchtern, Leo Nüchtern, Felix Schlauersbach, Tessa Rose; Trainer und Betreuer: Gertrud Först

 U 16 männlich (Bezirksmeister Bayerischer. Meister, 8. Platz auf der Deutschen Meisterschaft) mit Thorsten Emmerich, Emelie Greb, Marcus Rückert, Christian Sauer, Philipp Ziegler, Simon Reichelt; Trainer Sebastian Maier, Betreuer Frederik Maier

 Schulmannschaft der Grundschule Altersklasse IV (Bayerischer. Meister im Schulfaustball) mit Luca Bernhard, Fabio Duschka, Johanna Nüchtern, Tessa Rose, Jill Loidl; Trainer Gertrud Först, Betreuer Danielle Schüßler

 TV Haibach Funktionäre: Hubert Brang (seit 1984 Mitglied, 1996 bis 2000 Ausschussmitglied,        2000 bis heute Geschäftsführer): Gottfried Albert (1982 bis 1985 stellv. Abteilungsleiter, 1987 bis heute verantwortlich für das Handballerheim); Günter Gehlert (1963 bis 1982 aktiver Handballer, 5 Jahre Jugendtrainer, 25 Jahre Leiter der Alten Herren, Sport- und Wandergruppe); Herbert Kunkel (langjähriger Handballspieler, Trainer verschiedener Mannschaften, bis heute Übungsleiter der Alten-Herren-Gymnastikgruppe

 TV Haibach Ausdauersport: Gerhard Roth (3. Bayerischer Meister Halbmarathon M 70)

 TV Haibach Abteilung Handball: Herren-Mannschaft (Meister Bezirksliga A); A Jugend männlich (Bezirksmeister); B Jugend männlich (Bezirksmeister); B Jugend weiblich (Bezirksmeister)

 Weitere Sportler:
Mona Prause (Unterfränkische Meisterschaften im Schwimmen, Verband Bayern, Sport und Reha – BVS) Unterfränkische Meisterin in 50 m und 100 m Brust, 2. Platz 50 m Rücken und Freistil-Staffel, 3. Platz 25 m Rücken und 25 m Brust)
Selina Streitenberger (Unterfränkische Meisterin im Eiskunstlauf Kürklasse 8, 3. Platz Wiesbadener Eisliliencup)
Lucy Berninger (Unterfränkische Meisterin im Karate mit Shotokan Bessenbach)

Daniel Kreß (Süddeutsche Meisterschaften
7. Platz 3000 Meter-Lauf M15, Bayerische Meisterschaften
3. Platz Crosslauf Mannschaft U16, 5. Platz 3000 Meter-Lauf M15, 7. Platz Crosslauf M15, Bezirksmeisterschaften 1. Platz Crosslauf Mannschaft U16, 1. Platz 3x1000 Meter Mannschaft U16, 1. Platz Crosslauf M15, 1. Platz 3000m M15, Kreismeisterschaften 1. Platz Crosslauf Mannschaft U16, 1. Platz 3x 1000 Meter U16, 1. Platz Crosslauf M15, 1. Platz 3000 Meter M15, 1. Platz 800m M15)

Nika Steigerwald (   Unterfränkische Langbahn-Meisterin im Schwimmen: Sieben Goldmedaillen bei sieben Starts, Unterfränkische Kurzbahn-Meisterin: acht Siege bei acht Starts, Bayerische Meisterin,      Jugend trainiert für Olympia (mit hessischer Mannschaft: 3. Bundessiegerin, somit 3. Deutsche Meisterin im Schulsport
Leonard Plönissen (Unterfränkische Langbahn-Meister: 2 mal Gold, 4 mal Silber)
Marie Mungel und Paulina Gaffal (Unterfränkische Langbahn-Meisterschaft: Bronzemedaille)
Kurzbahn-Jahrgangs-Meisterschaften: Nika und Alissia Seigerwald, Niklas Wöhler, Moritz Hillesheim, Leonard Plönissen, Marie Mungel, Paulina Gaffal

Ringerverein „Felsenfest“:
Stefan Naumann (1. Platz Hessische Meisterschaft Männer 66 kg klassisch);
Jonas Kötner (1. Platz Hessische Meisterschaft Männer 130 kg klassisch, 2. Platz Hessische Meisterschaft Junioren 125 kg klassisch;
Jasmin Gilberg (2. Platz Hessische Meisterschaft C-Jugend 46 kg klassisch, 3. Platz Bezirksmeisterschaft C-Jugend 42 kg klassisch);
Lukas Parr (2. Platz Bezirksmeisterschaft D-Jugend 34 kg Freistil);
Lars Möller (3. Platz Bezirksmeisterschaft D-Jugend 27 kg klassisch);
Leonie Gilberg (3. Platz Hessische Meisterschaft E-Jugend 33 kg klassisch, 2. Platz Bezirksmeisterschaft E-Jugend 34 kg klassisch, 3. Platz Bezirksmeisterschaft E-Jugend 34 kg Freistil
Luis Lang (3. Platz Bezirksmeisterschaft E-Jugend 25 kg Freistil

Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Haibach
Hubert Aulbach, Klaus Großmann, Harald Lenk, Roland Kunkel (40 Jahre aktiver Dienst); Michael Heeg, Markus Roth (25 Jahre aktiver Dienst)

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Schützen proklamieren Königsfamilie – Ehrungen

Traditionell wurde der Hubertustag am Samstagabend mit einem Gottesdienst, umrahmt von der Musikkapelle Edelweiß Haibach, in der Bruder-Klaus-Kirche in Haibach begonnen. Anschließend trafen sich die Schützen zum Abendessen im Schießsaal des Schützenhauses. 1. Vorstand Volker Rühle begrüßte besonders den stellvertretenden Bürgermeister Horst Hock als Vertreter der Gemeinde Haibach. Der scheidende 1. Ritter, Herr Dekan Erich Sauer, wurde ebenso von Ihm herzlich begrüßt wie die Ehrenmitglieder und den Patenverein aus Oberbessenbach.

Für langjährige Mitgliedschaft in Haibach sowie beim Bayerischen und Deutschen Schützenbund wurden Renate Arnold, Franz Sauer und Berthold Fath (25 Jahre), Sigrid Schipper(40 Jahre) ausgezeichnet.

Das Gau-Ehrenzeichen in Silber vom Schützengau Main-Spessart wurde an das verdiente Mitglied Erhard Hock überreicht, das Gau- Ehrenzeichen in Grün erhielt Michael Staab.Der neue 2. Vorstand Holger Welzbacher wurde mit der Sebastianusnadel des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes für 30 Jahre aktives Wettkampfschießen ausgezeichnet.Die Vereinsnadel in Silber für besondere Sportliche Erfolge für den Verein wurde an Oliver Klein (Deutscher Mannschaftsmeister KK 60 Schuss liegend) sowie für besonderes Engagement für den Verein an Thomas Ceccarelli verliehen. Michelle Find bekam für Ihren 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2016 (KK 60 Schuss liegend) einen Gutschein für ihr weiteres Hobby (Höhlenklettern). Vom Deutschen Schützenbund bekam sie nachträglich noch die Bronzemedaille für den 3. Platz (395 Ringe) in der Einzelwertung Luftgewehr beim DSB-Pokalfinale in Suhl, bei dem die Vereinsmannschaft den hervorragenden 9. Platz belegte.Ebenso wurden die Auszeichnungen für die Rundenwettkämpfe an die Jungschützen verliehen: Eichel in Grün und erstmalige Schützenschnur: Helena Böning und Justin Kuhn, Eichel in Silber: Paul Kraus
Eichel in Gold: Michelle Find, Natascha Klein, Ludwig Hock und Katja Seitz.
Die Hubertusscheibe ging in diesem Jahr mit einem 528 Teiler an Fähnrich Franz Sauer. Eine silberne Gedenkmedaille vom Bayerischen Schützentag 2016 in Aschaffenburg gewann als Sachpreis mit einem 775 Teiler Jugendschütze Joe Roth. Beim Sportlerehrenabend der Gemeinde Haibach wurden von der Gemeinde Haibach 15 Schützen für ihre sportlichen Erfolge bei den unterfränkischen sowie bei den bayerischen und deutschen Meisterschaften ausgezeichnet und damit sind die Schützen Haibachs erfolgreichster Verein.

 Zum Höhepunkt wurde die neue Königsfamilie für das Regentschaftsjahr 2016/2017 gekürt.

Schützenkönigin: Anja Bürki (787 Teiler)
1. Ritter: Roger Find (1668 Teiler)
2. Ritter: Carolin Roth (2653 Teiler)
Pistolenprinz: Pius Bartel (421 Teiler)
Alterskönig : Alexander Lenz (1312 Teiler)
Jugendkönig: Ludwig Hock (780 Teiler)
1. Jugendritter: Michelle Find (1215 Teiler)
2. Jugendritter: Joe Roth (3387 Teiler)

 Geschossen wird mit einem Kleinkaliber Biathlonvereinsgewehr auf 50m Entfernung ohne Hilfsmittel, sodass alle die gleiche Chance hatten. Insgesamt waren über 40 Schützen am Königsschießen am Start.

 

Juni 2016

Feuerwehrvereine gründen Kinderfeuerwehr
  

Ab sofort erfüllen die »Löschhaie« einen großen Traum von Kindern, als richtiger Feuerwehrmann oder richtige -frau anderen Menschen zu helfen. Michael Bauecker, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Haibach, begrüßte am Florianstag die Gründung der Feuerwehr-Kindergruppe und meinte: »Jetzt können wir endlich unsere größten Fans in unseren Reihen aufnehmen.« In einem offiziellen Rahmen wurde die neue Gruppe aus der Taufe gehoben, Vertreter der Gemeinde, des Kreisfeuerwehrverbands und der Wirtschaft standen als Paten bereit, als die Feuerwehrvereine Haibachs, Grünmorsbachs und Dörrmorsbachs die Gründungsurkunde unterschieben. Stellvertretender Bürgermeister Max Baumann nannte es »ein gutes Zeichen für die Zukunft, wenn schon Kinder an die ehrenamtliche Arbeit am Nächsten herangeführt werden«. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer lobte die Initiative, durch die Arbeit mit Kindern den Fortbestand der Feuerwehren anzubahnen. Der Leitspruch der Feuerwehr »Einer für Alle, Alle für einen« könne schon bei Kindern in die Tat umgesetzt werden. Pfarrer Erich Sauer segnete den Beginn der Kinderarbeit, und der stellvertretende Geschäftsstellenleiter der Haibacher Raiffeisenbank, Jörg Hofbeck, überbrachte einen Starthilfescheck über 1000 Euro.

 
Ein ganzes Team steht bereit, die Gruppenstunden zu betreuen: Regelmäßig samstags um 15 Uhr treffen sich die Kleinsten am Feuerwehrhaus, um sich ihren Traum zu erfüllen. Dominik Roth, einer der Hauptverantwortlichen, formulierte die Ziele der Arbeit: »Vorrangig ist uns die Erziehung zu sozialer Kompetenz, zu Gruppen- und Teamfähigkeit.« Dies soll durch die spielerische Vorbereitung auf die Aufgaben innerhalb der Feuerwehr gewährleistet werden. Dabei ist aber eine klare Abtrennung zur aktiven Wehr oder Jugendfeuerwehr gegeben. Die Kindergruppe sei deshalb bei den Vereinen angesiedelt, alle Tätigkeiten beinhalteten keine technische Ausbildung mit den Geräten. »Die Gruppenstunden orientieren sich an den Inhalten der Brandschutzerziehung für Kinder«, erklärte Burkhard Roth, dass die Feuerwehr trotzdem durchgängiges Thema der Arbeit ist. Roth: »Spiel und Spaß stehen im Vordergrund.« Somit sei die Kinderfeuerwehr eine spannende und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Hier sei Raum für den natürlichen Bewegungsdrang und den Wissensdurst des Kindes, aber auch für das praktische Einüben sozialer Fähigkeiten. Bei den ersten Kontakten zur Feuerwehr können die Kinder vieles ausprobieren und spielerisch entdecken.


Aufgaben und Ziele der Kinderfeuerwehr
Die Kinderfeuerwehr Haibach hat folgende Aufgaben und Ziele:
• Spielerische Vorbereitung auf die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr
• Erziehung der Mitglieder zur Nächstenhilfe
• Erziehung zur Gruppen- und Teamfähigkeit
• Förderung der sozialen Kompetenz
Zusätzliche Aktivitäten:
• Spiel und Sport • Basteln
• Verkehrserziehung
• Umwelt- und Naturschutz, Brandschutzerziehung (dabei unter anderem auch das Erkennen und Vermeiden von Bränden, Verhalten im Brandfall, die Warnung anderer, der Notruf, das Verlassen der Gefahrenstelle, der Umgang mit Kerzen sowie auch noch das Verhalten beim Grillen).
   




Obstbauern zeigen Bäume für kleine Gärten
Zu einer Pflanzaktion und Pflanzenbörse lud der Verein für Obst- und Gartenbau und Landespflege e.V. Haibach am 21.5.2016 auf die Obstwiese an der Rudolf-Harbig-Straße ein. Unser Ehrenvorsitzender, Gärtnermeister Otmar Seidel, informierte über Säulen- und Quattrobäume, sowie über Beeren in Strauch- und Stammform. Für unsere, zumeist kleineren Gärten, sind die Säulen- oder Ballerinabäumchen bestens geeignet. Durch ihren schlanken Wuchs beanspruchen sie wenig Platz und der Hobbygärtner kann sich deshalb an mehreren Obstsorten im eigenen Reich erfreuen. Bei Quattrobäumen sind z.B. vier Apfelsorten auf eine Unterlage gepfropft.
Mit Helfern aus dem Beirat waren alle Vorbereitungen für das Pflanzen getroffen, die Gruben ausgehoben und die Ballen der jungen Obstbäume durch Maschendraht vor Wühlmäusen geschützt. Herr Seidel setzte mehrere Sorten Kern- und Steinobst fachgerecht ein und erläuterte Düngung und Pflegemaßnahmen. Die Neupflanzung wurde angegossen danach mit Erde aufgefüllt. Diese Pflanzaktion wird uns dann im nächsten Jahr durch Blüten und hoffentlich einen reichen Ertrag erfreuen.
Bei einer kräftigen Brotzeit und kühlen Getränken konnten sich die Besucher nach den vielen Informationen stärken. Ein herzliches Dankeschön geht an Christel und Armin Hock aus Schweinheim. Sie bereicherten mit ihren alten Gerätschaften für die Imkerei, sowie für die Schafhaltung und Wolleherstellung die gelungene Aktion auf unserer idyllischen Streuobstwiese. (Petra Sattler) 









Wallfahrer bei der Spielvereinigung
 


Bereits das 6. Jahr in Folge kehrten die Fußwallfahrer aus Mömbris traditionell bei der Spielvereinigung Grünmorsbach auf ihrem Weg nach Walldürn ein. Am Freitag, 20.05., waren die Wallfahrer wieder Gäste auf der „Büchel“. Diese nun schon langjährige Tradition, sich auf der Wegstrecke zwischen Mömbris und Hobbach, bei uns mit einem kleinen Imbiss und kühlen Getränken zu versorgen, wird von den Pilgern überaus gerne angenommen. Sie freuten sich wie immer sehr über die Stärkung und auch wir heißen sie sehr gerne nächstes Jahr bei uns willkommen.  


Ehrungen beim Spessartecho
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres lud der Musikverein „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach all seine Mitglieder und Musikfreunde sowie Gönner und Förderer zum Ehrenabend anlässlich des 60-jährigen Vereinsbestehens ins Bürgerhaus Dörrmorsbach ein. Der Musikverein nutzte diesen würdigen Rahmen um seine verdienten und langjährigen Mitglieder zu ehren und für ihr Engagement in all den Jahren zu danken. Im voll besetzten Bürgerhaus eröffnete die Kapelle musikalisch den Ehrenabend, bevor der 1. Vorstand Manfred Ott und der 2. Vorstand Svenja Stürmer alle Gäste willkommen hießen. Ein besonderer Dank ging an diesem Abend an das Hauptgründungsmitglied Hubert Stahl sowie die Gründungsmitglieder Toni Braun und Manfred Maier sowie passiven Gründungsmitglieder Erwin Stahl und Hella Aulbach, die vor 60 Jahren mit viel Einsatz der Verein gegründet haben. Zahlreiche Ortsvereine und befreundete Musikvereine richteten ihre Glückwünsche zum Jubiläum aus. Auch der 1. Bürgermeister der Gemeinde Haibach Andreas Zenglein und Pfarrer Erich Sauer sowie der Präsident des Blasmusikverbandes Vorspessart Peter Winter beglückwünschte die Musiker zum 60-jährigen Bestehen. Im Rahmen des Ehrenabends wurde der langjährige frühere 2. Vorstand Lothar Ruppert aufgrund seiner besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Zwischen den Ehrungen gab es auch einen schönen Rückblick über die Entstehung des Vereins bis hin zur heutigen Kapelle.

Nachfolgende Ehrungen wurden durchgeführt:
Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft: Julia Fenderl, Steffen Seitz
Für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft: Günter Fleckenstein
Für 25 Jahre passive Mitgliedschaft: Bernhard Allig, Erhard Attig, Max Baumann, Edgar Biewer, Hansi Heeg, Beate Konrad, Benedikt Kunkel, Edgar Kunkel, Gottfried Schüßler, Margit Spatz
Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Wolfgang Schrott, Gotthard Stürmer
Für 40 Jahre passive Mitgliedschaft: Joachim Scholz
Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Neff
Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft: Friedbert Baumann, Karl Konrad
Für 40 Jahre Aktivität im Bund Deutscher Blasmusikverbände: Josef Hasenstab, Karl Konrad, Klaus Maier, Thomas Völker
Für 45 Jahre aktive Mitgliedschaft: Richard Hock, Burkhard Ott, Manfred Ott, Martin Ott, Toni Stahl, Wolfgang Rosenberger
Für 55 Jahre Mitgliedschaft: Hubert Stahl
Für 60 Jahre passive Mitgliedschaft: Hella Aulbach, Erwin Stahl
Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Toni Braun
Ernennung zum Ehrenmitglied: Lothar Ruppert
Ernennung zum Ehrenkapellmeister: Wolfgang Rosenberger


Einzigartige Ehrung: Wolfgang Rosenberger wird zum Ehrenkapellmeister im „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach ernannt

Eine bis dahin einzigartige Ehrung sorgte an diesem Abend jedoch für einen besonderen Gänsehaut-Moment: Wolfgang Rosenberger wurde für 32 Jahren als musikalischer Leiter des „Spessart-Echos“ zum Ehrenkapellmeister ernannt.

Wolfgang Rosenberger trat vor 45 Jahren dem Musikverein „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach bei und spielte seitdem die 1. Trompete in der Kapelle. Mit nur 19 Jahren wurde er bereits von den aktiven Musikern zum Dirigenten gewählt. Seitdem übernahm er für 32 Jahren im „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach erfolgreich das Amt als Kapellmeister. Seine Tätigkeit als Dirigent und aktiver Musiker musste er leider aus gesundheitlichen Gründen niederlegen, dennoch steht er dem Musikverein seither als Ausschussmitglied aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite.

Die Tatsache, dass Wolfgang Rosenberger das „Spessart-Echo“ über all die Jahren mit viel Fingerspitzengefühl, menschlicher Kameradschaft und viel Engagement in die heutigen musikalischen Bahnen gelenkt hat, wurde von den Musikern und Gästen mit donnerndem Applaus gewürdigt.

Der 1. Vorstand Manfred Ott und der 2. Vorstand Svenja Stürmer dankten dem langjährigen Kapellmeister Wolfgang Rosenberger für seine großartige und auch einzigartige Leistung. Ein großer Dank ging auch an seine Frau Rita Rosenberger, die über all die Jahre den Musikverein und die Tätigkeit des Kapellmeisters unterstützte. Wolfgang und Rita Rosenberger sind nach wie vor eng mit dem „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach verbunden. Diese Verbundenheit und Freundschaft konnte man an diesem Abend deutlich spüren.



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Mai 2016

„Elterwälder Blech“ gab Konzert in Frankreich

 

Haibach. Am ersten Aprilwochenende besuchte die junge Kapelle „Elterwälder Blech“ die Haibacher Partnergemeinde Marck bei Calais in Frankreich. Die 12 Musiker sorgten bei einem Bayerischen Abend für gute Stimmung mit den bekanntesten Blasmusik-Highlights. Der junge Bürgermeister von Marck, Pierre-Henri Dumont, freute sich über die tolle Atmosphäre bei dem Konzert und übermittelte Grüße nach Haibach. Außerdem lud er die Kapelle ein, bald wieder einmal Gast in Frankreich zu sein. Die Kapelle ist ein Zusammenschluss junger Blasmusiker (und einer Hornistin) „rund um den Elterwald“, die großen Wert darauf legen, traditionelle Blasmusik schwungvoll zu präsentieren. Beim Elterhoffest am Muttertag stellte sich das „Elterwälder Blech“ dem Publikum in ihrer Heimat vor.

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Aril 2016

Neuer Maibaum schmückt das Dorf

    

Fast ohne Manneskraft wurde der neue Haibacher Maibaum aufgestellt. “Die 3 Tonnen Gewicht waren doch zu schwer“, meinte der Vereinsgemeinschaftsvorsitzende Peter Amrhein und hatte einen Schwerlastkran bestellt. Der neue Baum ist echtes Zeichen des örtlichen Zusammenhalts: Neben dem Trachtenverein waren die Männer vom Sportclub Cosmos, von „Promille Linde“, vom Obst- und Gartenbauverein Grünmorsbach und vom Bautrupp der Gemeinde gemeinsam an der Vorbereitung und dem Aufstellen des Baumes beschäftigt. Gefällt wurde die 90-jährige Fichte in der Haibacher Schweiz bei Vollmond im Dezember, seither ruhte der Baum im Haibacher Recyclinghof. 26 Meter hoch ziert er nun den Ortseingang in der Dreiecksanlage. Unter dem Wappen der Bundesrepublik versammeln sich am Baum die Wappen Bayerns, Frankens, Haibachs und der Partnergemeinde Marck. Dazu kommen die Wappen von Vereinen und der in Haibach ansässigen Handwerker, sowie Schilder für die Kindergärten, die Kirchen und der Landwirtschaft. So trifft der Haibacher Baum die historische Bedeutung: Im Maibaum findet der Zusammenhalt und der Wohlstand eines Ortes seinen sichtbaren Ausdruck. Dieses Brauchtum reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. In Haibach wurde erstmals 1953 vom Trachtenverein „Buchbergler“ ein Maibaum aufgestellt.

 

 

TV Haibach verkauft Turnhalle mit Gaststätte:

Sportler wollen mit dem Erlös eine Gymnastikhalle in der Nachbarschaft bauen

Der TV Haibach verkauft seine Vereinsturnhalle mit der dazugehörigen Gaststätte. Dies haben die Mitglieder in der Jahresversammlung beschlossen. Neubaupläne bestimmen die Zukunft.

Sie rechnen damit, das 2143 Quadratmeter große Areal in guter Lage schnell an den Mann zu bringen. Mit dem Verkaufserlös soll eine Gymnastikhalle in der Nachbarschaft zur Sporthalle am Hohen Kreuz errichtet werden. Dort soll für die zahlreichen Turngruppen des Vereins ein zeitgemäßer Ersatz für die alte Turnhalle gebaut werden. Die Verantwortlichen des Turnvereins Haibach schieben die Problematik schon eine geraume Zeit vor sich her. Die 1929 erbaute Turnhalle ist in die Jahre gekommen. Und jedes Jahr klagte Heribert Biewer, der für die Vereinsimmobilien zuständige Vorsitzende, in den Jahresversammlungen sein Leid. Bei ungünstiger Witterung sei 2014 der Hallenboden aufgequollen und habe sich hochgestellt. Die Gefahrenstellen konnten nur mit Kreissägeneinsatz ausgeschaltet werden. Zwar wurde das Hallendach vor einigen Jahren isoliert, die Hallenheizung über Heizstrahler an der Decke ist nicht sehr effizient. Der angrenzenden Vereinsgaststätte geht es immer schlechter: In immer kürzeren Perioden wechselten die Pächter, bis am Ende nur noch die Küche für einen Außer-Haus-Service genutzt wurde. Parallel dazu sanken auch die Pachterlöse für den Verein, während bei jedem Pächterwechsel neue Auflagen der Gewerbeaufsicht umzusetzen waren. Die Kegelbahn wird schon seit Jahren nicht mehr benutzt. Im vergangenen Jahr sprachen sich die Turner in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dafür aus, dass Halle und Gaststätte als Not- und Ausweichquartier für Flüchtlinge dienen könnten. Auch in dieser Versammlung hatte Turnerobmann Andreas Zenglein darauf hingewiesen, man müsse sich über die Zukunft der Gebäude und des Areals Gedanken machen. Bereits sieben Interessenten seien dadurch auf den Plan gerufen worden, teilte Andreas Zenglein mit. Obwohl jetzt auch viele langjährige Mitglieder anwesend waren, regte sich wenig Widerstand gegen den Vorstoß der Vereinsführung in Sachen Verkauf. Einzig Altbürgermeister und TV-Mitglied Walter Dietrich hatte einige Einwände. Er befürchtete eine höhere Verkehrsbelastung der Nachbarschaft durch den Erschließungsverkehr. Die Belastung sei aktuell durch den Sportbetrieb größer, gaben Bürgermeister und TV-Vorsitzender Andreas Zenglein sowie einige Anwesende zurück. Weiterhin war Dietrich der Auffassung, hier müsse eine Bebauungsplanänderung greifen. Grundsätzlich müsse der Käufer für eine mögliche Bebaubarkeit sorgen. Dies sei nicht Aufgabe des Verkäufers, entgegnete Vereinschef Zenglein. Selbstverständlich müsse sich die Bebauung aber an den umliegenden Gebäuden orientieren. Jürgen Grossmann, der als einziger amtierender Gemeinderat an der Versammlung teilnahm, appellierte an die Turner, zwecks Verkauf auch auf die Gemeinde zuzugehen. Noch nicht eingeholt, so Andreas Zenglein, sei auch die Meinung der Handballer zum Thema - obwohl diese durch den eventuellen Neubau der Gymnastikhalle das Beachhandballfeld neben ihrem Vereinsheim und damit auch das jährliche Turnier dort verlieren würden - oder zumindest verlegen müssten. Dietmar Kempf-Blatt

 

 

Spessart-Echo Dörrmörsbach beweist Vielseitigkeit beim Konzert zum 60-jährigen Bestehen

»Die Musik, die tut so gut«. Beim Besuch des zeitgleichen Jubiläumskonzerts des »Spessart-Echo Dörrmorsbach« wartete die vor 60 Jahren gegründete Kapelle mit einem Gute-Laune-Konzert der Extraklasse auf - so richtig zum Mobilisieren sämtlicher Endorphine. Die eingangs erwähnte Verszeile sang Manfred Ott zu den Klängen der gleichnamigen Egerländer Polka gemeinsam mit Gesangsgast Horst Nausch, der das Stück auch arrangiert hat. Mit Duettpartnerin Svenja Stürmer besang Ott danach herzerfrischend die »Böhmische Liebe«, was auch aus einem anderen Grund hervorgehoben werden muss: Wo gibt es am Untermain noch einen Vereinsvorsitzenden und eine Stellvertreterin, die genauso gut singen können wie sie ihr Instrument beherrschen? Eine weitere gut aufgelegte Duettpartnerin war Jeanette Spielmann aus der Trompetenriege, die später noch ganz andere gesangliche Seiten als beim böhmischen Sehnsuchtswalzer aufzog. Erstaunlich, wie Dirigent Thomas Völker aus den 22 Mitgliedern der Kapelle einen polyphonen Gesamtklang herausholte, für den andere Ensemble doppelt so viele Musiker bräuchten. Dies zeigte sich schon zu Beginn, als die von Paukenwirbeln begleiteten Bläserfanfaren zum berühmten Motiv »Zarathustra« von Richard Strauß anhoben, um es rasant und fetzig »herunterzurocken«. Nach der Pause dann bei Aaron Coplands »Fanfare For The Common Man« das gleiche Spiel: Hier wurde virtuos auf den Spuren der Rockversion von Emerson, Lake & Palmer gewandelt. Leroy Andersons flottes »Bugler’s Holiday« mit den glanzvollen Trompetensoli von Clemens Holzapfel, Karl Konrad und Philipp Stahl fehlte ebenso wenig wie Bert Kaempferts »Afrikaan Beat«, in dem sich die Trompeten und Posaunen gekonnt die Bälle zuwarfen.
All diese Stücke widerlegten die eigene Einschätzung der »Dörrmorsbacher«, Spezialisten für das »Böhmisch-Mährische« zu sein. Natürlich sind sie dies auch, wie Märsche und Polkas wie »Lohnsburger«, »Lana« oder »Amselbrüder« mit den zwitschernden Klarinetten von Katharina Feuerbaum, Günter Fleckenstein und Svenja Stürmer bewiesen. Erst recht die »zweite Halbzeit« geriet zu einem Kaleidoskop der Vielseitigkeit: Im Bigband-Sound bei der Boogie-Party und dem von Manfred Ott gesanglich gehuldigten Leroy Brown« sowie bei grandios interpretierten Rockballaden wie »Hotel California« und John Miles‘ unverwüstlichem »Music«. Das Tüpfelchen auf dem »I« war »Simply The Best« mit der zwar nicht löwenmähnigen, aber trotzdem gleich Tina Turner »röhrenden« Jeanette Spielmann, die sich damit zu Recht die fantastisch interpretierte Zugabe »Hard Rock Café« von Carole King einbrockte. Danach verabschiedete sich das beifallsüberströmte Spessart-Echo noch mit einer Polka als zweiter Zugabe, deren Titel das Adjektiv fehlte. Er hätte vollständig lauten müssen: Wir tollen Musikanten.
Ernst Bäppler

 

Haibacher Obstbauern analysieren Apfelwein

Der Obst- und Gartenbauverein Haibach führte am 08. April im Kelterhaus eine Apfelweinanalyse durch. Interessierte Kelterer brachten hierzu Proben von ihrem Apfelwein mit. Die Jury ermittelte den Säure- und Alkoholgehalt und bewertete Aussehen und Geschmack. Für alle Proben fielen die Bewertungen zur vollsten Zufriedenheit aus. Der 1. Vorsitzende Wendelin Bleifus erklärte die Voraussetzungen für einen guten Apfelwein, wozu saubere Fässer, unterschiedliche Apfelsorten, Beobachtung beim Gärvorgang und die Lagerung den Geschmack und die Qualität stark beeinflussen. Während der Analyse hielt unser Ehrenvorstand, Gärtnermeister Otmar Seidel, einen Fachvortrag über "Neuheiten von Obstsorten für den Hausgarten". Für kleine Grundstücke liegen die Säulenbäumchen voll im Trend. Sie können mit geringem Abstand auch als Spalierobst gepflanzt werden. Beerensträucher mit neuen Kreuzungen sind als " Naschobst" gerade bei jungen Familien sehr beliebt. Am 21. Mai 2016 findet eine Pflanzaktion auf der Streuobstwiese in der Rudolf-Harbig-Straße, mit neuartigen Obstsorten statt, die an diesem Tag auch erworben werden können. Alle interessierte Hobbygärtner aus Nah und Fern sind herzlich dazu eingeladen.

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Grünmorsbacher Obstbauern pflanzen Bäume

 

Der OGV Grünmorsbach hat wieder in guter Tradition gemeinsam mit der Grundschule Haibach-Grünmorsbach und der Gemeinde Haibach eine naturnahe Aktion initiiert. Am 06.04.16 sind deshalb die Klassen 2c und 4c der Grundschule Haibach-Grünmorsbach zur Büchel gewandert, um auf der dortigen Ausgleichsfläche der Gemeinde Haibach Jungbäume zu pflanzen. Unter der kundigen Leitung von Gartenbautechniker Franz Staab (Gemeinde Haibach) und seinen Mitarbeitern haben die Schüler mit viel Begeisterung etliche Buchen, Hainbuchen, Eichen, Schwarznuss- und Haselnussbäume, Kornelkirschbäume und Tannen gepflanzt. Danach stärkten sich die Kinder bei Sonnenschein am Lagerfeuer und überall sah man glänzende Augen und zufriedene Gesichter.

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März 2016

TV Haibach – Handball für Kinder

In Haibach ist Handball bei Kindern zurzeit absolut angesagt. Im Training und im Spiel können die Kinder beim Kinderhandball ihre Bewegungs- und Spielfreude ausleben, sie üben und erweitern mit Spaß ihre koordinativen Fähigkeiten mit und ohne Ball und entwickeln neben Teamgeist auch viel Durchsetzungsvermögen.
Und so stellen die Haibacher Handballer mit Stolz eine der größten Kindermini-handballgruppen des Handballbezirks Odenwald-Spessart. Am vergangenen Wochenende zeigten die jüngsten Haibacher Handballer beim Abschlussturnier der Hallenrunde 2015 und 2016 in Erlenbach ihr Können. Mit dabei waren Noah, Hannah, Helen, Ruben, David, Ella, Ruben, Simon, Ida, Janosch, Tom, Pascal, Lina, Konrad, Emilian, Felix, Ela, Sofina, Maleen, Ben, Laurence, Leon, Lena, Gregor und Johann. Es fehlten Hanna, Lilly, Milan, Mika, Benjamin, Malte, Maurice, Luis und Celina. Unterstützt und begleitet werden die Kinder von ihren Trainer/ -innen Claudia Behr, Petra Wassmer, Leonie Staudt, Thilo und Wolfgang Hauer.

 

Haibachs B-Jugend ist Bezirksklassen-Meister

Mit 22:2 Punkten und einem Torverhältnis von 224:116 haben die B-Jugend-Mädchen des TV Haibach ihre Handball-Bezirksliga in dieser Saison aufgemischt und sich unangefochten den Meistertitel gesichert. Zur erfolgreichen Haibacher Mannschaft gehören (von links): Leonie Staudt, Leoni Tomecko, Julia Homes, Nicola Albert, Stefanie Nagel, Luisa Dyroff, Anna Reinke, Faye Müller, Leonie Schwind und Mona Laske, sowie vorne die Trainer Jochen Staudt und Patrick Orth.

  

Knochengarten macht Frühjahrsputz

 

In die mittlerweile 4. Saison startet die Kinder- und Jugendfarm Knochengarten in Haibach am Wildpark in diesem März. Voller Freude haben die Vereinsvorstände und Mitarbeiter des Vereines ABenteuerfarm e.V. zum zweiten Male 13 jugendliche Flüchtlinge aus Waldaschaff zum Helfereinsatz Anfang März begrüßen dürfen. Gelebte Integration und Migration, sowie Abwechslung zum Alltag der Jugendlichen, durch einen gemeinsamen Arbeitseinsatz in Haibach. In der Kinder- und Jugendfarm war der Frühjahrsputz angesagt, sowie das Verteilen von einer 10.000kg schweren Schotterspende auf den Wegen in der Abenteurfarm. Es wurde geschippt, Schubkarren geschoben, glatt gerecht, Blasen an den Händen erzeugt, gemeinsam geschwitzt und gelacht. Die 13 jugendliche aus Eritrea, Afghanistan, Syrien, Irak u.v.m. waren voller Tatendrang und glücklich das Geschaffene später selber in Augenschein nehmen zu dürfen und stolz auf das gemeinsame Teamwork zu sein. Dank der perfekten Vorbereitung, auch mit der kleinen Unterstützung der Gemeinde Haibach in Form einer Werkzeugleihgabe von Schubkarren und Schippen, waren wir am Vormittag zügig vorangekommen. Für die neue Saison wurden auch mit Hilfe Aller neue Stockbrotstöcke geschnitten, Astgabelungen für die Osterhasen-Bastelaktion gesammelt, Türen und Toren gerichtet, unser Pavillon zum absoluten Schmuckstück veredelt, Bänke unterfüttert, gekehrt, gewischt und aufgeräumt. Glückliche Gesichter, Sprachkurs beim Arbeiten, körperliche Anstrengung und ein tolles Ergebnis beglückte alle 20 Beteiligten bei dem Helfereinsatz. Wir sind bereit für den neuen Ansturm von Kindern im Alter von 1 bis 14 Jahren, Kindergärten, Schulklassen, Geburtstagsfeiern, Eltern, Oma’s und Opa’s. Kommt rein – entspannt und gebt den Kindern ihren freien Spielraum.
Wir freuen uns auf Euch und heißen alle Willkommen zum Saisonstart am 10. März und zum Frühlingsfest im Knochengarten am 13.03.2016. Infos auch unter www.knochengarten.de   Oliver Binz; ABenteuerfarm

 

 

Feuerwehr Gemeinde Haibach – Dienstversammlung

 

Es ist wieder alles im Lot bei der Feuerwehr und die Zusammenarbeit ist so, wie es sich die Gemeinde wünscht. Dies bestätigte Bürgermeister Andreas Zenglein bei der Dienstversammlung der aktiven Wehr. So blickte er, genau wie die Wehrführung vorher, nicht mehr zurück auf das sehr turbulente letzte Jahr, sondern schaute mit fachlichen Informationen in die Zukunft. Demnach läuft das Bestellverfahren für zwei neue Fahrzeuge, eine Drehleiter DLA(K) 23/12 und ein Hilfeleistungsfahrzeug HLF 10. Noch im April soll der Auftrag erteilt und dann im nächsten Jahr die Fahrzeuge angeschafft werden. Im neuen Haushalt der Gemeinde seien alle Wünsche der Feuerwehr berücksichtigt und eine hauptamtliche Stelle als Gerätewart vorgesehen. Positiv nahm er die Planung für eine First Responder-Gruppe auf, die für die schnelle Menschenrettung aufgestellt werden soll. Auch die Gründung einer „Kinderfeuerwehr“ und die aktive Jugendarbeit begrüße er sehr.

 

Kommandant Michael Bauecker zeigte in seinem Bericht, dass die Arbeit der Wehr wieder auf vollen Touren läuft. So wurden die Feuerwehrleute im letzten Jahr zu 71 Einsätzen gerufen. Dabei wurden neun Personenrettungen durchgeführt, 20 Brände gelöscht und 46 Technische Hilfeleistungen erbracht. In der Summe waren 1046 Feuerwehrleute im Einsatz. Neben den Übungen und Schulungen im Ort waren über 30 Aktive bei überörtlichen Ausbildungen und in Feuerwehrschulen. Sechs Kameraden sind als Ausbilder des Kreisfeuerwehrverbandes unterwegs und in den Haibacher Schulen und Kindergärten werden Unterrichte zur Brandschutzerziehung angeboten. Aus der Finanzausstattung der Gemeinde wurden notwendige Geräte angeschafft und zusätzlich eine Wärmebildkamera besorgt. Im laufenden Jahr werden die normalen Übungsabende am Mittwoch durch Zusatzausbildungen im Atemschutz, der Absturzsicherung, an der Drehleiter und im Sanitätsdienst ergänzt. Verstärkt werden sollen die Durchgänge der Atemschutzträger in den Übungsstrecken in Goldbach und Stockstadt, erklärte Atemschutzwart Marcus Dölger. Jugendwart Jonas Reis berichtete von den Aktivitäten der Jugendgruppe in den 189 Gruppenstunden. Um die Zahl der der Mitglieder zu steigern, bat er weiter um die Unterstützung der Erwachsenen. Stefan Xhonneux stellte eine Erweiterung der Sicherheitsangebote vor. Mit einer First-Responder-Gruppe zur Menschenrettung könne die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erheblich verkürzt werden. Auch wenn Haibach direkt neben dem Klinikum liege, bräuchten die Rettungsdienstfahrzeuge manchmal recht lange, bis sie an einem Einsatzort ankämen. Die Feuerwehrsanitäter könnten schneller eine effektive Erste Hilfe leisten und im Notfall die lebenswichtigen Vitalfunktionen der Patienten erhalten. Zehn Feuerwehrleute wollen sich der Fachausbildung stellen, wenn die Gemeinde dem Vorhaben zustimmt. Kreisbrandmeister Udo Schäffer rief die Haibacher dazu auf, verstärkt, Atemschutzträger auszubilden, da ihnen eine besondere Verantwortung in der Arbeit zukäme. Auch dürfe die Nachwuchs- und Aktivenwerbung nicht vernachlässigt werden, um die Zukunft der Wehr zu sichern.

 

 Zum Bild:

Als Vorbilder für die Jugend bezeichnete Kommandant Bauecker die Kameradinnen und Kameraden, die seit vielen Jahren aktiven Feuerwehrdienst leisten. Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Zenglein wurden geehrt (von links) Hans Heeg für 30 Jahre, Jonas Reis (Aufnahme in die aktive Wehr), Lisa Roth (10 Jahre), Dennis Haida (Aufnahme in die aktive Wehr), Markus Roth (25), Johannes Franz (20), Hubert Baumann (40) und Kommandant Michael Bauecker. Auf dem Bild fehlen Mario Rückert (20), Ellen Kaiser, Dierck Nöthlich und Sebastian Roth (10)

 

 

Feuerwehrverein Haibach – Jahresversammlung

Aufgabe des Feuerwehrvereins mit seinen über 270 Mitgliedern ist die Unterstützung der aktiven Wehr durch Personal und Finanzmittel. Die Unstimmigkeiten zwischen der Feuerwehr und der Gemeinde haben den Feuerwehrverein Haibach im letzten Jahr vor einige Probleme gestellt, erklärte Vorsitzender Peter Stenzel in der Jahresversammlung. So sei das traditionelle Fest ausgefallen, was sich negativ in der Kassenführung bemerkbar gemacht habe. Den mehr als 10000 Euro Ausgaben haben kaum Einnahmen gegenübergestanden, berichtete Kassenwart Harald Lenk. Da aber Aufträge bereits vergeben waren, musste er die Kasse mit einem dicken Minus abrechnen. Und es sieht auch weiterhin nicht allzu rosig aus: Der Kompromiss mit der Gemeinde beinhalte, dass kein Vereinsfest am Feuerwehrhaus mehr gefeiert werden dürfe, erklärte Stenzel. Heuer noch unterstütze der Verein die Wehr bei ihrem Tag der offenen Tür im Juni, für nächstes Jahr sei die Teilnahme am Dorffest angemeldet. Alle anderen Vereinsangebote wurden planmäßig durchgeführt und sind auch dieses Jahr wieder terminiert: Die Palmhasen-Wanderung, ein Grillfest, ein Tagesausflug und die Beteiligung an der Hawischer Kerb. Das Jahresabschlusstreffen könne nicht mehr im Feuerwehrhaus stattfinden und müsse in ein Gasthaus verlegt werden. Was alles im letzten Jahr geschehen war, berichtete Schriftführer Roland Kunkel. Ein neues Angebot für die Kinder stellte Burkhard Roth vor: Im Juni soll eine Kinderfeuerwehr unter der Obhut der Vereine gegründet werden. Feuerwehrbezogene Spiele, Brandschutzerziehung und ganz viel Freizeitaktivitäten sind als Inhalte der Arbeit vorgesehen. Jeden Samstag treffe sich die Kindergruppe, die von Dominik Roth geführt werden soll. Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Patrick Arnold, Timo Baumann und Bernd Späth (10 Jahre), Gottfried Rüth und Bruno Wombacher (20), Alfred Baumann, Erik Bäckmann, Monika Haida und Stefan Elbert (25), Armella Philipp, Edelgard Schüssler, Elisabeth Kunkel, Gertrud Kittler, Karin Sommer, Karl Weber, Lidwina Seltsam, Luise Elbert, Maria Find, Andrea Amrhein, Daniela Rückert, Ilse Broßler, Jörg Levin-Schröder, Marianne Nehmer, Roswitha Baumann, Silvia Find, Helena Kunkel und Susanne Amrhein (30), Franz Hein und Hubert Aulbach (40)

 

Bild: Die Geehrten von links: Maria Find, 2. Vorsitzender Reiner Sommer, Armella Philipp, Edelgard Schüssler, Patrick Arnold, Lidwina Seltsam, Gottfried Rüth, Luise Elbert, Stefan Elbert, Helena Kunkel, Hubert Aulbach, Karin Sommer und Vorsitzender Peter Stenzel.

 

 

Die Hawischer Buchfinken feiern ihr 40-jähriges Bestehen

Ein sehr schönes Konzert in einer ausverkauften TV-Turnhalle haben die Zuhörer erlebt, die der Einladung der Mandolinenfreunde Haibach dorthin gefolgt waren.
Anlass war das 40-jährige Bestehen der »Hawischer Buchfinken« unter der Leitung von Manfred Bendert. Diese Sparte des Vereins befasst sich mit der Pflege von Volksliedern, von Heimat-, Trink- und Frankenliedern. Sie gründete sich schon 1974, war aber zunächst nur bei vereinsinternen Veranstaltungen zu hören.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geburtsstunde im Februar 1976
Im Februar 1976 kam der Bayrische Rundfunk nach Haibach, um Tonaufnahmen von Buchfinken und Mandolinenorchester zu machen. Und hier setzen die Hawischer Buchfinken ihre eigentliche Geburtsstunde an.
Der Musikpreis für hervorragende Leistungen im Bereich der fränkischen Volksmusik, verliehen 1987 auf Schloss Banz, zählt danach zu den Höhepunkten ihrer Geschichte. Auftritte auf dem Musikfest des Bayerischen Rundfunks in Nürnberg, beim Arzberger Bergkristall, im Schloss Werneck oder im Schlosspark des Grafen zu Castell belegen ihre ansprechenden Darbietungen.
Davon konnten sich die Besucher in Haibach nun ebenfalls ein Bild machen: Neben ihrer Erkennungsmelodie »Wir sind die Hawischer Buchfinken« gab die Gruppe gewohnt mitreißend das Fränkische Volkslied »Lustig Ihr Brüder« und das »Unterfrankenlied« zum Besten. Kurzweilig und gelungen auch das Zusammenspiel mit der Mandolinenkapelle im Medley »Kleinstadtgeschichten« von Konrad Wölki.
Ein Höhepunkt: Das von beiden Ensembles bestrittene, überaus originelle »Amadeus« in Anlehnung an Falco wurde zu Recht im Rahmen der Zugabe wiederholt.
Den Part vor der Pause hatte das Zupforchester unter der Leitung von Sabine Geis aus Mömlingen bestritten. Nach einer klassischen Mozart-Ouvertüre, die etwas verhalten klang, gewann das Ensemble mit der anmutigen Serenade »Rococo« von Erik Meyer-Helmund die Sicherheit, mit der es auch die teils melancholische, teils schwungvolle Filmmusik der »Godfather-Suite« meisterte.

Erinnerung an Toni Reis
Mitreißend der Beatles-Klassiker »When I’m Sixty-Four«, der ebenso wie die nachfolgenden »Blumen aus Sorrent« und »Der einsame Hirte« dem früh verstorbenen Orchestermitglied Toni Reis gewidmet waren.
Letzteres auch mit einer virtuosen Panflöte von Christian Hofmann, dessen Gruppe »Pan-tastisch« vor und nach der Pause einige eingängige und professionell gehaltene Panflöten-Bearbeitungen einstreute.
Dietmar Kempf-Blatt

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Feb 2016

Vereinsgemeinschaft beschließt Dorffest 2017

Bisher war bereits bekannt, dass 2017 in Haibach wieder ein Dorffest stattfin­den soll. Festgelegt wurde nun in der Versammlung der Vereinsgemeinschaft der genaue Termin: Nach einiger Diskussion einigten sich die Vereinsvorstände auf das Wochenende vom 8. und 9. Juli.
Das für dieses Wochenende ursprünglich angesetzte Beachhandballturnier der Handballer wird verschoben. Ein ebenfalls ins Auge gefasster Termin im Juni wurde von einer Mehrheit als ungünstig angesehen, da wegen der Nähe der Pfingstferien 2017 keine große Teilnehmerresonanz befürchtet wurde. Erste Vereine haben ihre Mitwirkung am Dorffest schon angekündigt. Eingeleitet wird das Jubiläumsjahr durch einen Neujahrsempfang im Januar, für den nun ebenfalls der Termin gefunden wurde: Der 15. Januar.

Neue Zuschussrichtlinien
Vereinsgemeinschaftsvorsitzender Peter Amrhein hatte zuvor die Vereinsvorstände auf die neuen Zuschussrichtlinien der Gemeinde hingewiesen, die über die Homepage öffentlich zugänglich seien. Er wies darauf hin, dass die Gemeinde zugunsten des Vereinslebens tief in die Tasche greife.

Maibaum bereits gefällt
Der für dieses Jahr notwendige neue Maibaum sei gefällt, so Bürgermeister Andreas Zenglein (CSU) und liege bereit für die weitere Bearbeitung. Promille Linde und der Obst- und Gartenbauverein Grünmorsbach, eventuell auch Cosmos Haibach hätten sich dafür schon gemeldet. Der Trachtenverein D’Buchbergler soll die weitere Koordination übernehmen.

 Asylbewerber in die Vereine integrieren
Insgesamt lebten derzeit 150 Asylbewerber in Haibach, teilte der Bürgermeister weiter mit, der auch auf im Dorf kursierende Gerüchte einging. Die Flüchtlinge würden durch »Paten« und den Helferkreis gut betreut. Zenglein rief dazu auf, darüber hinaus die Asylbewerber ins Vereinsleben zu integrieren.
So könnten zum Beispiel die Wandervereine entsprechende Führungen anbieten, »damit die Asylbewerber unseren Ort und die Umgebung besser kennenlernen könnten«, so Zenglein weiter. In der Kultur- und Sporthalle gingen die Arbeiten zügig voran und lägen im Zeitplan. Der Sportbetrieb sei eingeschränkt möglich. Die Kegler wären nach Goldbach ausgewichen. Der Wintersportbetrieb 2016/17 sollte wieder uneingeschränkt möglich sein. Ringervorsitzender Hermann Mantel übte Kritik: Der Wegfall der Küche neben dem Ausschank im Rahmen der Sanierung sei ungünstig. Die Küche sei von den Ringern oft genutzt worden. Hier könnte laut Bürgermeister Zenglein ein vorgeschriebener und erforderlicher Notausgang geschaffen werden. Dietmar Kempf-Blatt

 

 

Der ausgefallene Faschingszug    
 
4.2.16 

Hawischer Fastnacht
Weiberfasching
   
   
   
   
Kinderfasching Dörrmorsbach         

Jugend der Falken in der Bütt

 Auch wie jedes Jahr startete unser Gaudiwürmchen am Rosenmontag seinen Umzug durch das Dorf. Trotz Sturm und Regen haben ein paar kleine Narren zu uns gefunden. Mit rhythmischer Musik zogen wir dann in das Bürgerhaus und feierten dort den Kinderfasching. Seit einigen Jahren war unsere Wanderjugend das Highlight und gab einen schönen Sketch zum Besten. Das Talent liegt in der Familie! Die Brüder Lasse und Fynn Münzner belustigten mit ihrer Cousine Nena Hollerbach (Foto) das Publikum. Mit dem "Mana-Mana-Song" aus der Sesamstraße sorgten sie bei allen für großen Beifall. Nach ein paar Stunden gemütlichen Beisammenseins bedankte sich die Vorstandschaft für das Kommen der wetterfesten Faschingsbesucher und ließen den lustigen Nachmittag ausklingen. (eigene Text der Falken )

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Spessartverein spendet für „Leuchtende Kinderaugen“

2000 Euro, der Reinerlös aus dem Haibacher Adventsmarkt, hat Timo Bieber, Vorsitzender der Kinderhilfsaktion »Leuchtende Kinderaugen«, von den Haibacher Wanderern erhalten. Das Foto zeigt von links Karin Plängsken, Timo Bieber, Dietmar Kempf-Blatt, Vorsitzender Spessartverein, so­wie Ulrike Landwehr. Timo Bieber hat die Kinderhilfsaktion 2009 gegründet. Dietmar Kempf-Blatt

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Ehrung bei den Falke-Wanderern

Wie jedes Jahr zur Hauptversammlung zeichneten die beiden Vorsitzenden Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel ihre langjährigen Wanderfreunde aus. An der Spitze der Gratulanten ist ihr Ehrenmitglied und früherer Wegewart Otto Kunkel, der seit 50 Jahren dem Verein treu ist. Dicht gefolgt von Marianne Stürmer für 40 Jahre Loyalität zum Verein. Für ihre 25 jährige Mitgliedschaft wurden Hans Barthelmeß, Franz Kremer, Beatrix und Martin Ott, sowie Marina Ott geehrt.



Rückblick des vergangenen Wanderjahres
In ihrem Tätigkeitsbericht fasste die 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß das letzte Wanderjahr zusammen. So bestand der Verein zum Jahresende aus 101 Mitgliedern. Angebotene Wanderungen setzten sich aus 10 Halbtagestouren, 8 Ganztagestouren und eine 3-Tages-Tour der Männer zusammen. Mit einer Gesamtteilnehmerzahl von 317 Wanderern wurden 236 Kilometer gelaufen. Gezwölfert haben 16 Wanderer, davon 4 Jugendliche: Otto Kunkel (49), Edeltraud Kunkel (35), Christina Barthelmeß (19), Hans Barthelmeß (18), Barbara Nöthlich (12), Dierck Nöthlich (11), Richard Münzner (6), Anja Kraft-Kunkel (5), Gerald Kunkel (5), Thomas Hollerbach (2), Renate Stürmer (1) und Rainer Stürmer (1).
Ihr Jugendabzeichen für 6 Jahre erhielten: Robin Kunkel, Fynn und Lasse Münzner. Für 3 Jahre Marius Hollerbach.
Seinen aktiven Beitrag zur Dorfgemeinschaft leistete der Verein mit der Veranstaltung des Gaudiwürmchens am Rosenmontag. Ein farbenfrohes Bild gaben die Wanderer an der Teilnahme des Haibacher Faschingszugs mit dem Motto „Wanderverein Falke – sind wir nicht putzig?“ ab. Zusammen mit den anderen Vereinen aus dem Dorf organisierten sie die Kerb und den Martinszug. Jeden Dienstag trafen sich 15 Frauen zur Gymnastik.
Als Highlight des Jahres machten sich die Falken auf zu einem Tagesausflug in das Erlebnisbergwerk Merkers.
Mit ihrem spritzigen Bericht über das vergangene Wanderjahr ließ die Schriftführerin Barbara Nöthlich die Zeit Revue passieren.
Nach seinem ausführlichen Kassenbericht von Dierck Nöthlich bedankte sich die 1. Vorsitzende für die Unterstützung und Hilfe innerhalb des Vereins und beschloss die Versammlung mit dem Spessartlied und dem Wandergruß „Frisch auf!“

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 Ehrung beim TSV Grünmorsbach

 Wie in jedem Jahr trafen sich die Mitglieder des TSV Grünmorsbach in der Turnhalle bei Glühwein und Lebkuchen um sich dann nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort, im Gasthaus Krone mit weiteren Mitgliedern und Freunden zu treffen. Der Vorstand Klaus Purmann begrüßte die zahlreichen Gäste und eröffnete das von allen schon erwartete Ratespiel. Bei leckerem Essen, welches zwischenzeitlich vom Krone Team serviert wurde, waren viele Diskussionen und Schätzungen im Gange, um die 6 gestellten Aufgaben zu lösen. Die Gewinner durften sich anschließend Dank unserer Sponsoren vom reich bestückten Gabentisch etwas aussuchen. Anlässlich des 120-jährigen Bestehens des TSV bedankten sich Klaus Purmann und der 2. Vorsitzende Jens Goymann bei den nachfolgenden Mitgliedern für Ihren jahrelangen Einsatz: Heinz Peter Hock, Robert Roth, Walter Vorbeck, Bernd Mohr, Joachim Hock, Rainer Fuchs, Eric Hildebrand, Toni Ansmann, und Helmut Schrott. Bei Tätigkeiten in der Vorstandschaft, dem Ausrichten von Festen, Wirtschaftsdiensten, und vielem mehr waren sie immer eine große Unterstützung.

Auch im sportlichen Bereich wurden einige Übungsleiter für ihre langjährige Trainer- Tätigkeit geehrt. Alle engagieren sich zusätzlich bei weiteren Aufgaben im Verein wie Organisation und Mithilfe bei Veranstaltungen, als Abteilungsleiter und mehr.

Ohne euch geht nichts – DANKE...
…für 20 Jahre: Gabi Uhl, Gertrud Hock und Wolfgang Otter
…für 25 Jahre: Kerstin Werner, Simone Roth Mößer und Bernd Mohr
…für 35 Jahre: Elisabeth Schrott, Steffi Siemes und Doris Vorbeck
Jens Goymann überreichte die Urkunden und ein kleines Geschenk als Anerkennung. Er übernahm auch das Schlusswort, wünschte allen Mitgliedern und Freunden des TSV frohe und friedvolle Weihnachten, einen guten Beschluss und viel Erfolg, Glück und Gesundheit für 2016.

Er bedankte sich für die gute Bewirtung, bei dem Musiker Herr Schmitt, und allen Sponsoren des TSV. Danke an Fa. Quick mix, Bäckerei Staab, Raiffeisenbank, Kanzlei Leiblein & Goymann, Fa. Ansmann, Fa. Otter, Fa. Breunig, Fa. Purmann, Georg Bonn und einigen Privatpersonen.

Bild: Vorstand: Klaus Purmann Bernd Mohr Fachwartin Gymnastic/Tanz: Doris Vorbeck. Doppelte Ehrung für Bernd Mohr für über 25 Jahre Übungsleitertätigkeit und über 25 Jahre Helfer im Verein bei allen Festen, Feiern, Diensten und als Vorsitzender vom Vergnügungsausschuss.

Klaus Purmann





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